Der Weg zur Idee einer Senioren-WG

Rund 6 Monate nach meiner 50. Geburtstagsfeier auf meiner Mallorca Finca fand ich mich selbst wieder auf der Beerdigung meines Vaters. An einem dunklen, kalten und regnerischen Februartag wurde seine Asche im kleinen Kreis beigesetzt. 

Zwangsläufig dachte ich über sein Leben nach. Aufgewachsen auf einem Bauernhof in den Nachkriegsjahren geprägt von harter Arbeit und 7 Tage Woche. Danach 50 Jahre für die dieselbe Firma in unterschiedlichen Positionen gearbeitet und mit 67 Jahre in Rente. 

Getrennt von der Frau, die beiden Söhne in die Welt getragen, hätte er alle Freiheiten und auch finanzielle Möglichkeiten gehabt, seinen letzten Lebensabschnitt in vollen Zügen zu genießen. Leider ist ihm das nicht gelungen. Die große Angst vor Veränderung und dem unbekannten Neuen, führten dazu, dass er immer mehr vereinsahmte in seinem großen Haus. Jeden Tag um 08.00 Ein Marmeladenbrot und ein Ei, 10.00 Uhr die Bildzeitung holen und lesen, 12.00 Uhr Mittagessen mit Fleisch, Kartoffeln und Gemüse, Mittagsschlaf, etwas Gartenarbeit und zum Abend etwas Fernsehen. Tag für Tag über viele Jahre. Mit dem Sterben im Freundes und Bekanntenkreis kamen die „Einschläge“ immer näher, genau wie die Vereinsamung und schließlich die klassische Altersdepression. 

Mit dem ersten Sturz und anschließendem 4 wöchigem Krankenhausaufenthalt kam zusätzlich die Unsicherheit. Wir Söhne gaben unser Bestes. Ich informierte mich intensiv über die Lebensbedingungen von Senioren in Deutschland und die gegeben Möglichkeiten. In dieser Zeit entstand die Idee eine Senioren WG zu gründen um meinen Vater durch die Gemeinschaft zu beleben und Sicherheit zu geben. Leider kam es nicht mehr dazu, denn von seinem 4. Sturz hat er sich leider nicht mehr erholt.

An diesem regnerischen Februartag auf einem kleinen Dorffriedhof in Rheinhessen fasste ich den Entschluss, mich für Menschen in Ihrem goldenen Lebensabschnitt einzusetzen. Wohngemeinschaften an tollen Orten in Europa zu eröffnen, die Gemeinschaft, Sicherheit und Lebensqualität bieten.  Für Menschen, die es verdient haben, Ihren Lebensabend mit einem Glas Rotwein, unter Palmen und den Füßen im Sand zu verbringen. 

Ich bin Realist und habe Klarheit darüber, dass ich das „System“ nicht verändern an. Der demografische Wandel rollt unaufhaltsam auf uns zu. Bei sinkenden Einnahmen des „Systems“ und steigenden Kosten und Anspruchsnehmern, werden die Zustände in Deutschland noch viel schlimmer werden. Das können wir nicht ändern. Was wir tun können ist, für eine kleine Anzahl von Menschen ein kleines Stückchen heile Welt zu schaffen. Ein Ort voller Geborgenheit und Sicherheit. Ein Platz an der Sonne. Ein Zuhause. Mit der Unterstützung im Alltag die benötigt wird.

Wir alle geben jeden Tag unser Bestes um das unseren Bewohnern zu ermöglichen. Tag für Tag. Dafür stehe ich mit meinem Namen – und dem meines Vaters

Gewidmet Herr Manfred Christoph Grass 1939-2025

Finanzen

 Tatsächlich betreiben wir das Unternehmen nicht aus finanziellen Gründen. Das bedeutet nicht, dass wir Altruisten oder Sozialisten sind. Wir müssen zwangläufig Gewinne erwirtschaften um neue Projekte zu realisieren, die helfenden Händen und Experten zu bezahlen sowie das Projekt insgesamt weiter voran zu treiben. 

Die höchste Priorität hat jedoch die Lebensqualität unserer Best Ager zu verbessern. Hierbei ist uns das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. 

Aureum Annos - Goldene Jahre

Immobilienvermittlung für Senioren auf Mallorca

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